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Ausbildertreffen 2014 in Hemmoor

[Bericht von Boris Haar, Ralf Funken und Markus Tollmann]
Hemmoor
© Matthias Schippmann

Im Kreis der DUC-Ausbilder wurde sich am 6. und 7. September in Hemmoor getroffen. Geplant war der Austausch über Ausbildung und Technik.

Die Organisation der Hütte, einer Agenda, der Füllliste etc. verlief reibungslos. Die anvisierte steigende Zahl der beteiligten Ausbilder konnte nicht erreicht werden. Die Entwicklung ist mit drei Ausbildern vor Ort leider rückläufig.

Dennoch kam schnell Schwung in die Veranstaltung. Bereits am Samstag wurden drei Tauchgänge im herrlich klaren Wasser durchgeführt. Nun war das ganze ja kein reines Spaßtauchen. Das Tauchensemble absolvierte folgende Übungen:
  • Sauberes tarieren in und am Wrack der Segeljacht nahe Einstieg 4
  • Maske wechseln, Ventilmanagement und Durchführung der Übung 2.3 aus der DTSA * Ordnung (Atemspende an Buddy)
  • Luftmanagement am langen Schlauch unter erschwerten Bedingungen ( drei Taucher hintereinander mit Feintarierung unter der Plattform)

Diese Tauchgänge waren wunderbar dazu geeignet am Abend alle Kleinigkeiten zu diskutieren, die sich verbessern lassen.

Der zweite Tag begann um 7:30 Uhr. Im Wasser! Das Frühstück musste eben mal warten. Damit konnten aber sehr entspannt drei Tauchgänge am Sonntag gemacht werden.

Das Sonntagsprogramm:
  • Feintarierung im Wald nahe Einstieg 1 und Fische gucken
  • Maske einhändig abnehmen und aufsetzen in 25 m Tiefe
  • Simulation eines defekten Tariermittels. Das heißt Trockischlauch abziehen und mit dem Jackett tarieren. Dieses aber nur mit dem Mund anblasen.
  • Sprung der Tauchgruppe am Einstieg 0 mit Sicherung des Tauchgruppenführers für jeden Teilnehmer des Tauchgangs. Ein weiteres mal Ventilmanagement und abschließend eine ganz langsame Aufstiegsübung.

Bei allen Tauchgängen wurde so nebenbei die sichere Kommunikation geübt, wobei besonders das Zahlenwerk nach Aufmerksamkeit verlangt. Und das setzten einer Boje kam auch nicht zu kurz.

Eins ist klar: Ausbilder fühlen sich im Wasser sauwohl. Der Spaß ist trotz Übungen nicht zu kurz gekommen. Im gesamten Verlauf sind nur Kleinigkeiten aufgefallen die sich verbessern lassen. Aber genau darum ging es ja. Mit den Aufgaben unter Wasser und den Gesprächen rund um Tauchen, Ausbilden und der Technik ergeben sich vielfältige Ausblicke für die Tauchausbildung im DUC.

Der Wermutstropfen dieses schönen Wochenendes war die geringe Beteiligung. Der Austausch hält sich dabei eben in Grenzen. Nicht zuletzt daher gibt es in der Anlage zu diesem Bericht ein paar Fragen an die Ausbilder, mit dem Wunsch nach einer regen Rückmeldung.

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